Sauer eingelegte Fischbouletten.

Geschrieben von am 28. November 2010 | Abgelegt unter News

fischbuletten-4Wenn wir im Sommer in Andørja unsere großen Seelachse fangen, kommen manchmal Fragen wie: Was macht ihr um Gottes Willen mit den großen Seelachsen? Hier kommt eine mögliche Antwort: Fischbouletten! Und wenn man dann noch viel mehr macht, als man an einem Tag essen kann, legt man sie am Besten noch sauer ein!

Heute waren also die Fischbouletten dran:  Dafür habe ich ein paar Kilo Fischfilets vom Seelachs aufgetaut und mit einer Hand voll Zwiebeln durch den Fleischwolf geschoben. Unter diese Masse werden dann noch Salz, Pfeffer, Knoblauch, 7 Eier und etwas Semmelmehl untergemengt und dann mit der Hand einfach kleine Bouletten geformt. Ganz normal in der Pfanne gebraten schmecken sie absolut lecker!! Die ersten Bouletten mussten dann auch gleich zum Mittag dran glauben – ich muss ja kosten. ;)  

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Die restlichen Bouletten wurden dann in einem Sud wie er für sauer eingelegte Bratheringe genommen wird eingelegt. Nach zwei Tagen schmecke ich noch einmal den Sud ab und gebe nach Bedarf noch einmal etwas Essig 10% nach.

Nach 5 Tagen gibt es dann Bratkartoffeln mit sauer eingelegten Fischbouletten.

Die Haltbarkeit der Fischbouletten im Kühlschrank liegt so um die zwei Wochen – wahrscheinlich auch noch länger, jedoch sind sie da immer schon restlos aufgegessen und Forderungen nach Nachschub werden laut … ja und so schmelzen dann auch die größten Vorräte Seelachsfilet dahin.

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Viele Grüße Knurri

PS: Ach so warum wir Seelachs nehmen … ich habe jede Menge herum getestet. Die Norweger nehmen für ihre Fiskebøller am Liebsten Schellfisch, die zweite Wahl ist dann Steinbeisser und wenn es gar nichts anderes gibt evt. auch noch Dorsch … diese Filets werden sehr fein durchgedreht und ergeben zusammen mit Kartoffelmehl und Zwiebeln dann die typisch norwegischen  Fiskebøller. Das schmeckt mir aber nicht ganz so gut, wie mein Rezept oben … der Seelachs hat einen etwas kräftigeren Eigengeschmack und ich muß ihn nicht ganz so fein durchdrehen … so haben dann auch die Bouletten etwas mehr Struktur und Geschmack … probiert es einfach mal aus – die Mühe lohnt sich!!

PPS: Bei Fragen bitte einfach fragen …. ;)

Angeln in Norwegen

6 Kommentare zu “Sauer eingelegte Fischbouletten.”

  1. am 30. November 2010 um 22:17 1.Jörg schrieb …

    Hallo Knurri,
    das sieht soooo lecker aus,werde ich gleich am Wochenende ausprobieren.
    ..muss dann aber wohl bald für Filetnachschub sorgen;-)
    Danke und Gruß
    Jörg

  2. am 21. Dezember 2010 um 12:22 2.Helmut schrieb …

    Hallo Jungs

    ich brate mit meinem Kumpel Uwe auch desöfteren Fisch-
    boletten,aber von Hecht u. Zander.Schmecken auch ganz
    lecker.Wir wälzen die Boletten vor dem Braten noch in
    Paniermehl,dann sind sie richtig knackig u. bleiben saftiger!

    Gruß
    Helmut

  3. am 24. Dezember 2010 um 13:04 3.Helmut schrieb …

    ok.

  4. am 26. Dezember 2010 um 20:12 4.Hans schrieb …

    Super, da läuft mir das Wasser im Mund zusammen.
    Zum Glück habe ich noch etwas Fisch vom Sommer in der Gefriertruhe. Wird daber am kommenden Wochenende mal ausprobiert.

  5. am 16. Januar 2012 um 20:36 5.Zwillismama schrieb …

    Hallo.
    Sieht ja total lecker aus. das würde ich ja zu gerne ausprobieren. Hast du dafür auch Mengenangaben? Auf wieviel Kilo Fisch, wieviel Salz,Pfeffer, Knobi, Semmelmehl, ect. Und gekochte Eier durch den Fleischwolf drehen. Oder? Lg

  6. am 16. Januar 2012 um 21:08 6.Knurri schrieb …

    da gehe ich ganz unkompliziert ran.
    Zum Fisch gebe ich so viel Salz und Pfeffer, dass es nicht Versalzen ist.
    Zwiebeln nach Geschmack, eigentlich alles so als wenn du normale Bouletten machst.
    Genau so verhält sich das auch mit der Zugabe von Semmelmehl und Eier.
    Die Eier sind nicht gekocht, sind sind praktisch der Klebstoff für die Bouletten.
    Muss alles schön knetbar sein und darf nicht auseinander laufen.
    Das Rezept für die Sud findest du im Internet wenn du nach sauer eingelegte Bratheringe suchst.
    Viele Grüße
    Knurri

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