Skreifiske-Tour: Zum Angeln auf die Lofoten/Norwegen – Februar 2015

Geschrieben von am 3. März 2015 | Abgelegt unter Fangmeldungen, Lofoten, Meeresangeln, Nordnorwegen Follow Me on Pinterest

Lofoten Tour 6.jpgAm 19.02.2015 war es endlich so weit: Unsere 1. Skreifiske-Tour 2015 auf die Lofoten, hoch im Norden Norwegens, konnte starten. Einige meiner Gäste hatten sich entschieden ganz bequem mit dem Flugzeug anzureisen und sich am Flughafen Evenes von mir abholen zu lassen, die anderen, mit mir die strapaziöse Anreise im Bus auszusitzen. Die Fahrt führte uns, wie üblich bei diesen langen Touren, über Stockholm und durch ein wunderschön verschneites Schweden nach Norden. Nach einem Zwischenstopp mit Übernachtung auf Höhe Örnsköldvik, führte uns der Weg dann weiter über Kiruna und Riksgränsen nach Norwegen.  Durch den vielen Schnee, benötigten wir – trotz Spikereifen –  etwas über 40 Stunden bis wir die Fluggäste auf dem Flughafen Harstad/Narvik einsammeln konnten. Nach weiteren vier Stunden Fahrt auf den Lofoten waren wir dann endlich an „unserem“ Haus angekommen.

Kaum angekommen,  wurden schnell die Zimmer aufgeteilt und der Bus entladen. Es standen uns ein Zimmer für vier Personen, drei kleine Einzelzimmer sowie ein kleines Doppelzimmer zur Verfügung. Wir konnten es nicht lassen, trotz der Müdigkeit noch schnell das Angelzeug startklar und uns selbst mit ein oder zwei Bier bettfertig  zu machen. Am nächsten Morgen wurden, direkt nach dem Frühstück, die für uns bereitgestellten & schon vollgetankten Boote eingeteilt und schneller als ich schauen konnte waren auch schon Alle auf dem Wasser.

Ich hatte mir noch eine Auszeit genommen, um die Strapazen der Anreise aus den Knochen zu schütteln.

Am Nachmittag kamen dann langsam wieder alle Boote in den Hafen, wo ich schon erwartungsvoll lauerte. Als ich in das erste Boot schaute, traute ich meinen Augen nicht: Da lagen riesige Dorsche in den Fischkisten … diese wurden begleitet von sich laut freuenden Angler. Dann wurden erst einmal reichlich Bilder gemacht. Mittlerweile waren auch die anderen Boote angekommen und als ich in die Fischkisten schaute, „fiel ich  fast vom Glauben ab“. Ich sah Dorsche die an Größe und Gewicht noch um einiges größer als die im ersten Boot waren. Und auch hier:  Übers ganze Gesicht strahlende Angler und eine ausgiebige Fotosession.  Mit solch einen Fang gleich am ersten Tag in einem – für uns alle neuen – Revier, hätte keiner von uns gerechnet.

Und was soll ich euch lang schreiben?  So verlief die ganze Woche. Nur an einem Tag konnten wir wegen heftigem Wind nicht aufs Wasser.

Zum Abendessen gab es dann Fisch in allen Variationen: Leckerer Auflauf oder auch „Knurris Fischstäbchen“ verschwanden kiloweise in unseren Mägen. An einem Abend gab es eine spezielle Köstlichkeit – die leckeren Dorschbäckchen und Dorschzungen frisch gebraten als Vorspeise. Natürlich haben wir alle reichlich frischen Fisch vor Ort gegessen, sonst hätten wir schnell mit dem Angeln aufhören müssen denn die 15kg Filet die am ausführen darf, wären auch in zwei Tagen zu fangen gewesen. Und Stress am Flugplatz oder an der Grenze wegen ein paar Kilo zu viel Fisch wollten wir vermeiden. Das wichtigste aber: Der Fisch schmeckt natürlich nie wieder so gut wie ganz frisch vor Ort zubereitet.

Außer Skrei und Küstendorschen wurden auch noch einige Heilbutt und Schellfische gefangen und für den größten Dorsch der Reise gab es noch einen – bereits im Vorfeld ausgelobten – Reisegutschein in Höhe von 500,00€ für eine Gruppenreise mit Knurris Angeltouren zu gewinnen, der dann dem glücklichen Fänger überreicht wurde: Gewinner wurde unser Gast Achim mit seinem Dorsch von 133cm Länge und einem Gewicht von 25,5kg. Auch an dieser Stelle noch einmal Herzlichen Glückwunsch von mir.

Für alle Mitreisenden steht fest, es war eine rundherum gelungene Tour. Trotz des Umstands, dass die Unterkunft bei der Zimmereinteilung ein paar Wünsche offen läßt, die einfach auf Grund des Alters und der ursprünglichen Nutzung der Rorbuer bestehen, sind alle unsere Erwartungen übererfüllt worden. Schließlich lebt man hier in einem Museum. Dieses wird um so deutlicher, wenn man den kleinen Landhandel oder dem Restaurant einen Besuch abstattet – hier fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt.

Trotzdem ist alles da was ein Angler braucht: Die Boote bekommt man voll getankt übergeben und für Benzin wird gesorgt. Ein Raum mit fließend Wasser steht für die Fischverarbeitung zur Verfügung und es gibt auch genügen Kühlmöglichkeiten um seinen Fang vernünftig einzufrieren.

Für mich steht fest, dass es noch viele „Skreifiske-Touren“ geben wird, die dann aber nur noch als Flugreise für meine Gäste, um die Strapazen bei An.- und Abreise so gering wie möglich zu halten. Wir von Knurris Angeltouren, kümmern uns dann um euer Gepäck, den Flughafentransfer und eure Verpflegung. So könnt ihr euch ausschließlich um das schönste Hobby dieser Welt kümmern.

Viele Grüße euer Knurris Angeltouren Team,
Ralf und Christian

Hier wie immer auch ein paar Fotos:

Landhandel 1.jpg

Ebenso findet ihr jede Menge Videos von diesem Urlaub auf unserer Facebook-Seite – hier klicken.

Angeln in Norwegen

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